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ELEKTRO: Flexibel und aus einem Stück: Dreistern-Profilieranlage produziert neue Form von Schaltschränken

Das Stichwort „in der Regel anspruchsvolle Profile“, fällt dem Leiter des Zentralen Produktmanagements bei Dreistern, Ralf Kummle, als erstes ein, wenn er die Schaltschrankbranche charakterisieren möchte. Doch es gibt auch hier noch echte Innovationen. Als „neuen Weltstandard“ bewirbt Rittal, ein weltweit führender Systemanbieter für Schaltschranktechnik, seinen neuen System-Einzelschrank im Internet, der mit angeformten Seitenwänden und Dachblechen Vorteile gegenüber herkömmlichen Einzelschränken aufweist.  

Dabei ist die Kompatibilität etwa beim Systemzubehör zur millionenfach bewährten Rittal-Anreihschrankreihe TS 8 voll gewährleistet. Hohe Schutzklassen (IP 55/NEMA 12), leichtere Reinigung, durch geschlossene Bauweise und reduzierte Kosten, weil der fertige Schaltschrank aus weniger Teilen besteht – das sind nur einige Vorteile, die eine Dreistern-Anlage möglich macht. Sie stellt nicht nur die Randform des Profils für den SE 8 her, sondern schweißt auch abwechselnd links und rechts, um den Gehäusemantel herzustellen. Dabei entsteht eine so genannte Stepp-Naht. Ebenfalls in die Produktionsstraße integriert ist eine Stanz- und Biegeeinrichtung der niederländischen Spezialfirma WEMO, die die Gewinde schneidet, die Gehrungslöcher stanzt und anschließend die Schaltschrankelemente in U-Form biegt. Danach sind  im Prinzip nur noch Querstreben, Rückwand, Deckel und Türen anzubringen, damit der Schaltschrank fertig ist.  

Flexibilität gehört dabei der Dreistern-Anlage gleich in mehrerer Hinsicht zum Konzept. Dank Platinenfertigung, die eine kundenseitige Aufstapelvorrichtung bereitstellt, ist selbst eine Losgröße von eins auch dank kürzester Umrüstzeiten möglich. Die Maschine, die sich vollautomatisch verstellt und auf das Produktprogramm abgestimmt ist, verarbeitet mit Stahl, verzinktem Stahl und Edelstahl drei verschiedene Materialien. Außerdem gehören noch weitere Extras, wie ein mit der Haube verfahrbarer Festkörperlaser und eine Doppelblechkontrolle am Eingang zur Anlage, die dank einer Durchfahrüberwachung die Abstände zwischen den Platine bestimmen kann und bei unterschiedlich langen Platinen die Geschwindigkeit kontrolliert. Eine besondere Herausforderung für die Ingenieure beim Technologieführer im Bereich der Profiliermaschinen war dabei, dass sie sich beim Platzbedarf an einer Vorläuferanlage orientieren mussten, die durch die neue Fertigungsstraße ersetzt wurde.

ELEKTRO: Flexibel und aus einem Stück: Dreistern-Profilieranlage produziert neue Form von Schaltschränken

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